Desktop-Virtualisierung Fluch oder Segen?
Planen Sie oder nutzen Sie bereits Desktop-Virtualisierung?
Der klassischen PCs hat ausgedient, weil sein Managment mit großen Aufwand und vielen Risiken verbunden ist. Administrationskosten, Sicherheitslücken, Migrationen von Betriebssystem, wie jetzt aktuell nach Microsoft Windows 7, sowie hohe Investitions- und Energiekosten sind nur einige Gründe. Alternativen bieten sogenannte Virtuelle Clients. Anbieter sind hier unter anderem:VMware mit VMware View (ehemals VDI), Citrix mit XenDesktop sowie mit Einschränkungen Microsoft mit MED-V.
Der „Virtual Client“ ist der PC-Arbeitsplatz des Anwenders, der in einer Rechenzentrums-Infrastruktur bereit steht. Alle Anwendungen des Anwenders inklusive der persönlichen Einstellungen und des Betriebssystems sind virtualisiert. Der Anwender greift von einem „Thin-Client“-Rechner (eigentlich nur eine Benutzerschnittstelle) auf den Server im Rechenzentrum zu. Im Gegensatz zu Server-based Computing-Technologien laufen die Programme jedoch unabhängig für jeden Arbeitsplatzrechner in einer eigenen virtuellen Maschine. Die Anwendungen von zwei Benutzern sind völlig unabhängig voneinander. Jeder Client ist zentral gemanagt und von überall im Netzwerk erreichbar.
Wie beim Desktop-Management entstehen durch Mismanagement im Bereich der Virtualisierung auch zu hohe Kosten. Hersteller und verschiedene Dienstleister bieten bereits Komplettpakete (VMware go) zum Aufbau und Betrieb an. So kombinieren die Lösungen von Parallels und Quest als Beispiel Konzepte und Technologien zur Virtualisierung mit entsprechenden Services. Dieses wachsende Angebot kann Laufzeiten von Projekten verkürzten und dabei helfen Mismanagement zu vermeiden.
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